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während der Tage meiner Strahlentherapie geschrieben
Liebe Freunde,
ich bin nervlich fast am Ende. Ich habe so bitterlich geweint wie ich es noch nie getan habe. Erst Chemo, dann die Strahlentherapie, dass ist jetzt wirklich zuviel für mich. Über die ganzen Monate kostete es unsagbar viel Kraft euch ins Gesicht zu lachen, und zu zeigen ich mach weiter. Es kostete soviel Kraft der Familie, den Kindern, Energie und Lebensfrohsinn zu demonstrieren und das täglich, stündlich, minütlich. Ich bin jetzt im Moment erschöpft und glaube fast am Ende zu sein. Ich hoffe es sind die Tabletten, die diesen Zustand in mir hervorrufen und ich hasse es der Schwache zu sein. Ich brauche jetzt so dringend eine Pause, ich hätte es nie für möglich gehalten, dass ich zugebe, zu schwach zu sein. Denkt an mich und drückt mir die Daumen, dass ich diesen derzeitigen Horror endlich überstehe.
Euer Thomas Schlesier 15.06.2005
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